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Jugendliche stehen vor einer Ziegelwand ©Meister/KiJA OÖ

AKTUELLES

Fachtagung Patenschaften und Gastfamilien in Salzburg

Flüchtlingskinder brauchen individuelle Begleitung

Wie internationale Erfahrungen zeigen, verbessern sich die Chancen von Flüchtlingskindern durch ein Aufwachsen in Pflege- bzw. Gastfamilien, aber auch durch die Unterstützung ehrenamtlicher PatInnen ganz wesentlich. Seit dem Sommer 2015 sind dazu unterschiedlichste Projekt in ganz Österreich entstanden. Auf Einladung der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs (KIJAS) fand am 30. Mai 2016 in Salzburg eine österreichweite Tagung zum Thema „Gastfamilien & Patenschaften für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ statt, mit dem Ziel eine koordinierte und abgestimmte bundesweite Entwicklung zu forcieren. Jedes Flüchtlingskind von Vorarlberg bis Burgenland, soll eine/n Paten/in zur Seite gestellt bekommen oder in einer Familie aufwachsen können, wenn es das möchte.

Presseinformation vom 30.05.2016 zur Fachtagung "Patenschaften und Gastfamilien in Salzburg"

Noch mehr Druck durch Schulrechtspaket?

Wann bleibt noch Zeit zum Kindsein?

Unzufrieden sind die KiJAs mit dem Entwurf des Schulrechtspaketes. Darin wird zwar die Umbenennung der "Kindergartenpädagogik" in "Elementarpädagogik" fixiert, doch die Rahmenbedingungen für die Pädagoginnen und Pädagogen, wie etwa die zeitlichen Ressourcen, verbessern sich dadurch nicht. Es ist zu befürchten, dass der Mehraufwand, beispielsweise für die Dokumentation, letzlich bei der pädagogischen Arbeit mit den Kindern fehlen wird. Statt Leistung und Normen sollten die individuelle Entwicklung, Neugierde, Freude und Interesse am Lernen stehen. Und nicht zuletzt gerade in diesem Alter das freie Spiel!

Stellungnahme der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs vom 04.05.2016 zum Schulrechtspaket 2016

Stellungnahme zu möglichen Kürzungen bei der Mindestsicherung

Die bedarfsorientierte MIndestsicherung ist ein Instrument der Armutsbekämpfung und der Absicherung menschlicher Grundbedürfnisse. Dem Vorhaben zur Deckelung der Mindestsicherung bei Mehr-Kind-Familien stehen die kijas ablehnend gegenüber. Eine derartige Kürzung würde sich insbesondere auf die im gemeinsamen Haushalt lebenden Kinder auswirken und die Armutsgefährdung dieser Familien/Kinder zusätzlich verstärken. Ebenfalls kritisch betrachtet die kija das Vorhaben, die Mindestsicherung für subsidiär Schutzberechtigte und befristete Asylberichtigte zu kürzen.

Stellungnahme der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs vom 18.03.2016 zu möglichen Kürzungen bei der Mindestsicherung

Recht auf Ausbildung statt Ausbildungspflicht

Die KiJAs Österreich begrüßen, dass Jugendliche durch das Ausbildungspflichtgesetz, zwischen Vollendung der Schulpflicht und dem 18. Geburtstag, die Chance bekommen eine weitere Ausbildung zu absolvieren, wenn sie keine Lehrstelle finden. Gerade in diesem Alter ist es besonders riskant aus dem Ausbildungssystem zu fallen, der Wiedereinstieg danach fällt sehr schwer. Im Fokus des neuen Gesetzes sollte aber das Recht auf Bildung stehen, und nicht die Pflicht einer Beschäftigung nachzukommen, die es oft nicht gibt. Wichtig ist auch, die Gründe für den Schulabbruch zu beleuchten und zu bekämpfen. Strafandrohungen alleine sind jedenfalls nicht der richtige Weg.

Stellungnahme der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs vom 07.03.2016 zum Ausbildungspflichtgesetz

Presseaussendung - Frühjahrstagung der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs diskutierten bei ihrer Frühjahrstagung in Innsbruck wichtige kinderrechtliche Themen, wie die Kürzung der bedarfsorientierten Mindessicherung. Schwerpunkt war die verbesserungswürdige Situation von Kinder und Jugendlichen auf der Flucht. Als Lobby für alle Kinder und Jugendlichen fordern die KiJAs Österreich, dass das Kindeswohl immer vorrangig berücksichtigt wird.

Presseaussendung der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs vom 10.03.2016: Frühjahrstagung der Kinder- und Jugendanwält*innen in Innsbruck

Tagtägliche Kinderrechtsverletzungen an Flüchtlingskindern

In einem offenen Brief anlässlich des Flüchtlingsgipfels am 20.01.2016 mahnen die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs, dass sich derzeit rund 2.500 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge über Wochen und Monate in unzureichend betreuten Massenquatieren aufhalten müssen. Damit werden Kinderrechte täglich massiv verletzt!

Offener Brief der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs vom 20.01.2016 anlässlich des Flüchtlingsgipfels

Kinderrechte in Österreich

zu den Stellungnahmen der Kinder- und Jugendanwaltschaften
Kinder unterschiedlicher Herkunft halten mit den Händen die Erdkugel© Wiseman
 Logo des NO HATE SPEECH Komitees Austria© NO HATE SPEECH Komitee
Informationen zu No Hate Speech 

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