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AKTUELLES

Terminaviso zur Fachtagung „Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen in öffentlichen Einrichtungen“ am 13. Juni 2018 in Salzburg

1 Kind, 3 Systeme ... gleich behandelt, gleich betreut?

Ausgangspunkt der Tagung ist, dass es in Österreich vom Bundesland abhängt, von lang gewachsenen Strukturen oder persönlichen Merkmalen, in welches System ein institutionell untergebrachtes Kind fällt. Je nach System bestehen enorme Unterschiede in der Qualität der Betreuung, ob man in der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe oder der Grundversorgung aufwächst. Diese erklärungsbedürftige Differenzierung der Kinder wird vor dem Hintergrund der kinder- und behindertenrechtlichen Vorgaben hinterfragt. Ziel der Tagung ist es, die Rahmenbedingungen für fremduntergebrachte Kinder und Jugendliche im Sinne von Partizipation, Inklusion und Chancengerechtigkeit weiterzuentwickeln und zu verbessern.

Anmeldung bis zum 30. Mai 2018: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

mehr Information

 

Bericht der kijas zum Sonderbericht der Volksanwaltschaft

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs setzen sich bereits seit vielen Jahren für den Schutz  und die Rechte der Kinder und Jugendlichen in Einrichtungen ein. Erschütternde Berichte ehemaliger Heimkinder und aktuelle Einzelfälle zeigen, dass die Standards weiter verbessert werden müssen. Zum Tag der Menschenrechte (10.12.) hat die Volksanwaltschaft einen Sonderbericht zum Thema „Kinder und ihre Rechte in öffentlichen Einrichtungen“ vorgestellt, indem die derzeitige Situation, Missstände und deren Ursachen aufgezeigt werden. Zu diesem Bericht haben die kijas der österreichischen Bundesländer Stellung genommen und setzen auf Gewaltprävention durch einen niederschwelligen Zugang aller jungen Menschen  zur kinderanwaltlichen Vertrauensperson.

Stellungnahme der kijas zum Sonderbericht

Sonderbericht der Volksanwaltschaft „Kinder und ihre Rechte in öffentlichen Einrichtungen“

Presseinformation der kijas "Kinderschutz und Gewaltprävention für alle Kinder und Jugendeinrichtungen" vom 12.12.2017

 

 

 

Arbeitsgespräch mit Bundespräsident Van der Bellen

   

Gruppenbild 39ecd Bild: Copyright Carina Karlovits/HBF
Am 20. November, dem Internationalen Tag der Kinderrechte, zeigten die
österreichischen Kinder- und Jugendanwältinnen und -anwälte bei einem Arbeitsgespräch mit Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen die aktuellen Herausforderungen für junge Menschen in unserem Land auf. Die Themenpalette reichte von Fällen der Diskriminierung über Fragen der Existenzsicherung bis hin zu Formen von Gewalt an Kindern und notwendigen Präventionsmaßnahmen.

"Wichtig ist, dass Kinder und Jugendliche selbstständige Träger von Rechten sind - und nicht nur ein Anhängsel ihrer Eltern", betonte der Bundespräsident bei der Aussprache. Grundsätzlich gilt: Kinder haben grundlegende und gleiche Rechte - egal, woher sie kommen, welche Voraussetzungen oder Fähigkeiten sie mitbringen. Sie brauchen Fürsprecher in der Welt, die sie vor Gewalt und Armut schützen, die ihnen Teilhabe, Förderung und Entwicklung ermöglichen. Kinderrechte sind Menschenrechte.


Österreich hat sich 1992 zur Wahrung der Kinderrechte verpflichtet. Daher setzen die Kinder- und JugendanwältInnen auf eine starke politische Lobby für Kinderrechte gemeinsam mit dem österreichischen Staatsoberhaupt. Auch von der neuen Regierung erwarten sich die Kinder- und JugendanwältInnen ein deutliches Bekenntnis zu Kinderrechten.

Presseinformation

 

Positionspapier "Jugendschutzbestimmungen - österreichweite Harmonisierung"

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs plädieren schon seit Jahren für die Vereinheitlichung der Jugendschutzbestimmungen der Bundesländer, da es inhaltlich nicht rechtfertigbar ist, dass die Kinder und Jugendlichen in Österreich per Gesetz nicht gleichbehandelt werden. Konstruktiv bringen die kijas ihre Position zur österreichweiten Harmonisierung ein.
zum Positionspapier

25 Jahre Kinderrechte in Österreich

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs, die auf Grund der UN-KRK gesetzlich eingerichteten Interessenvertretung für Kinder und Jugendlichen, fordern die wahlkämpfenden Parteien und Listen zu diesem Jubiläumstag dazu auf, nach der Wahl entscheidende kinderrechtliche Verbesserungen voranzutreiben und anzupacken. Denn: die Kinderrechte stehen nicht zur Wahl!

zur Stellungnahme

Reformbedarf: Unterhaltssicherung von Kindern und Jugendlichen

Laut Art. 6, Art. 26, Art. 27 und Art. 31 UN-Übereinkommen über die Rechte des Kindes haben alle Kinder das Recht auf bestmögliche Förderung und Entwicklung, auf elterliche Sorge, auf Leistungen der sozialen Sicherheit, einen angemessenen Lebensstandard sowie das Recht auf Freizeit, Spiel, auf altersgemäße aktive Erholung sowie freie Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben. Darüber hinaus darf gemäß Art. 2 kein Kind diskriminiert werden, laut Art. 1 des Bundesverfassungsgesetzes über die Rechte von Kindern muss das Kindeswohl bei allen staatlichen Maßnahmen vorrangig berücksichtigt werden - soweit die Kinderrechtskonvention.

zur Stellungnahme

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